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Jugendfeuerwehr sagt Danke!

Die Jugendfeuerwehr Bad Schussenried schaut auf ein arbeitsreiches aber auch erfolgreiches Weihnachtsdorfwochenende in Bad Schussenried zurück. Der Verkauf der selbstgemachten Dekoartikel, der Feuerwurst und den leckeren Getränken war ein voller Erfolg. Die erzielten Einnahmen werden für die Jugendarbeit der Jugendfeuerwehr eingesetzt.

Die Jugendfeuerwehr Bad Schussenried bedankt sich nochmals bei allen, die beim Gelingen des Weihnachtsdorfes beigetragen haben und natürlich bei den zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsdorfes. Schon heute wünschen wir Ihnen allen eine besinnliche Weihnachtszeit, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2020.

Bild: Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried


Bereits kurz nach den Sommerferien begannen bei der Jugendfeuerwehr Bad Schussenried die Vorbereitungen für das am ersten Adventswochenende stattfindende Weihnachtsdorf auf dem Marktplatz in Bad Schussenried. Dabei schaut die Teilnahme der Jugendfeuerwehr am Weihnachtsmarkt Bad Schussenried auf eine lange Tradition zurück. Bereits kurz nach der Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahre 1987 entschieden sich die damaligen Jugendleiter, einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt zu betreiben. Nach einer längeren Pause ist die Jugendfeuerwehr nun bereits seit vier Jahren wieder auf dem Weihnachtsdorf zu finden.

Um den Besucherinnen und Besuchern wieder einen attraktiven Stand zu bieten, wurde in diesem Jahr erneut viel Zeit investiert, um eine Vielzahl an aufwendigen Weihnachtsdekorationen aus Holz und anderen Materialien für drinnen und draußen herzustellen. So sind in der Zwischenzeit ca. 50 handgefertigte Einzelstücke hergestellt. Dahinter steckt viel Arbeit, aber es macht auch riesigen Spaß“, so der 15-jährige Elias Dangel, der dieses Jahr die Bastelarbeiten organisiert hat. All diese schönen Produkte können die Besucherinnen und Besucher nun auf dem Weihnachtsdorf erwerben.

Natürlich sorgt die Freiwillige Feuerwehr auch wieder für das leibliche Wohl. Neben einer Feuerzangenbowle in der traditionellen Feuerzangentasse, Glühmost und Punsch, gibt es noch eine leckere Feuerwurst und leckere Süßspeisen. Reichen die heißen Getränke gegen die Kälte nicht aus, kann man sich am holzbefeuerten Stehtisch zusätzlich aufwärmen. Alle Einnahmen kommen der Jugendkasse zugute. Die Jugendfeuerwehr Bad Schussenried freut sich auch in diesem Jahr wieder über Ihren Besuch auf dem Weihnachtsdorf.

Alexa ist eine lauernde „Stromräuberin“, der Router sowieso und warum muss es eine digitale Uhr sein, eine analoge tut’s doch auch  – das sind nur drei Ergebnisse von vielen, die die 42 frischgebackenen Juniorklimaschutz-Managerinnen und -Manager für Feuerwehren im Rahmen des bisher bundesweit einmaligen Klimaschutz-Pilotprojekts ermittelt haben. Vergangen Freitag haben die Jungs und Mädels der Bad Schussenrieder Kinderfeuerwehr und der Jugendfeuerwehr gemeinsam mit ihren Ausbildern und der unterstützenden Energieagentur in der vollbesetzten Stadthalle das Projekt und die Ergebnisse mit einem spritzigen Programm vorgestellt. Fazit des Abends: Die Energiewende in Bad Schussenried ist möglich, jeder kann einiges für mehr Klima- und Umweltschutz mit einfachen Mitteln beitragen und der gesamte Strom für die Haushalte könnte in Bad Schussenried durch Photovoltaik erzeugt werden. Letzteres hat Walter Göppel, Geschäftsführer der gemeinnützigen Energieagentur Ravensburg am Abend verraten, denn die Energieagentur hat sämtliche Dächer von Privatgebäuden unter die Lupe genommen und untersucht, ob sich diese für die Nutzung von Sonnenstrom eignen.

Aber die Stars des Abends waren natürlich die engagierten Nachwuchsfeuerwehrkräfte im Alter zwischen sieben und 17 Jahren und ihre Ausbilder.   

Im Rahmen von kurzweilen Präsentationen informierten sie anschaulich über ihre Ausbildung, die in mehreren Bausteinen erfolgte. Es wurden die Vor- und Nachteile sowie Grenzen beziehungsweise Hindernisse für den Einsatz von regenerativ erzeugter Energie gezeigt. Neben viel Theorie rund um Klima- und Umweltschutz lernten sie auch, wie man sich mit Strommessgeräten im Feuerwehrgerätehaus und zuhause auf die Suche nach Stromräubern macht.  

Am Freitagabend stellten sie ihre Erkenntnisse, wie die Alexa die ständig zuhört und dafür Strom braucht, aber auch den Router der 24 Stunden an 365 Tagen unter Strom steht, vor. „Übrigens, nun ist bei den meisten der Router nur noch dann an, wenn man ihn braucht“, so die Kids. Sie stellten ihren Versuch mit der Zitronenbatterie vor und berichteten von ihrer Führung durch die Bad Schussenrieder Kläranlage. Hier sei den Klimaschutzmanagern auch bewusst geworden, wie aufwändig Wasser gereinigt werden muss und, dass es ein sehr wichtiges Lebensmittel ist, mit dem man äußerst verantwortungsbewusst umgehen sollte. Sie nahmen das Feuerwehrhaus sowie alle elektrisch betriebenen Gerätschaften genauestens unter die Lupe und prüften diese auf Herz und Nieren. Im Feuerwehrhaus wurde übrigens als Sofortmaßnahme die Beleuchtung des Getränkeautomaten abgestellt und viele weitere kleinere Maßnahmen umgesetzt. Bei den Thermografieaufnahmen wurden größere Energiefresser festgestellt, hier gibt es also noch viel Potential. Eines der Probleme ist beispielsweise, dass die Umkleideräume im Garagenbereich liegen. Aber die Feuerwehr hat auch hier nach einer kurzfristig umsetzbaren Lösung gesucht, die es ermöglichen soll, die Temperatur im Fahrzeughallenbereich deutlich abzusenken. Übrigens war der ständig steigende Energieverbrauch Grund für die Projektidee, denn Bürgermeister Achim Deinet gab der Wehr den Auftrag zu ermitteln, woran dies liegt, wie dieser in seinem Grußwort erklärte.

Wie Photovoltaik funktioniert, das zeigten die Kids der Kinderfeuerwehr mit ihrer Energie-Show, die zeigte, was passiert wenn die Sonne scheint und was passiert, wenn eine Wolke vorbeikam. Für diese tolle Vorführung erhielten die Kinder großen Applaus.

Am Ende der Veranstaltung erhielten die Kinder und Jugendlichen ihre Juniorklimaschutzmanager-Urkunde und als Belohnung eine solarbetriebene Powerbank beziehungsweise einen Bausatz für ein Solar-Rover. 

„Die Jugend ist Dreh- und Angelpunkt beim Klimaschutz, sie sind die Schnittstellen zum Elternhaus, zur Schule und den Vereinen“, so Walter Göppel, Geschäftsführer der Energieagentur Ravensburg/Biberach. Bereits durch Bewusstseinsbildung und kleine Änderungen im Nutzerverhalten, kann der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Dies bringt nicht nur eine Reduzierung der Energiekosten mit sich, sondern leistet zugleich aktiv einen Beitrag zu mehr Umwelt- und Ressourcenschutz.

Die Kinderfeuerwehr hat im Vorfeld des Projekts bereits schon mit dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit begonnen, informierte Thomas Jaster, Ausbilder der Kinderfeuerwehr. Bei ihrem Umwelttag haben die Kids an der Schussen (leider) neun, überwiegend mit Plastik, gefüllte Müllsäcke eingesammelt.  

Laut Deinet ist die Stadt Bad Schussenried beim Klimaschutz Vorbild und hat als eine der ersten Pilot-European-Energy-Award-Städte im deutschlandweiten Ranking bei Kommunen unter 10.000 Einwohner den hervorragenden dritten Platz erreicht.

Das neue Projekt ist nicht nur für Bürgermeister Achim Deinet und Walter Göppel, sondern auch für Dieter Patzer, stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schussenried und Fabrizio Velenosi eine Herzensangelegenheit. Da gerade für alle Feuerwehren die Folgen des  Klimawandels eine Herausforderung bedeuten, soll auch der Feuerwehrnachwuchs die  Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Feuerwehr frühzeitig kennenlernen, wie zum Beispiel die Auswirkungen von Starkregenfällen und Stürmen.

Alle Informationen werden nun zusammengetragen und aufbereitet, um anderen Wehren bei Interesse eine Art Drehbuch zur Verfügung stellen zu können

Bildrechte: Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried

Total Feuer gefangen beim Projekt Junior-Klimaschutzmanager in Feuerwehren haben die rund 40 Kinder und Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schussenried. Aber auch ihre Ausbilder stehen voll in Flammen und haben mit viel Herzblut dieses in Deutschland bisher einmalige Projekt für mehr Klima- und Umweltschutz tatkräftig unterstützt und umgesetzt.  In den vergangenen Wochen haben sie sich intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt. Sie wurden geschult, durften selber Solar-Windräder bauen, es wurde diskutiert und zudem haben sie im Vorfeld zum Projekt eine große Müllsammelaktion, die sogenannte „Schussen-Putzede“ durchgeführt.

Nun möchten die jungen Feuerwehrmitglieder das Projekt und die Ergebnisse der breiten Öffentlichkeit vorstellen und laden

am Freitag, den 22. November 2019,  18.00 Uhr,

in die Bad Schussenrieder Stadthalle, Schulstraße 22 ein.

Alle Bürger von Bad Schussenried und Umgebung sind herzlich willkommen. Die jungen Akteure freuen sich über ein großes Interesse und haben ein „spritziges“ Programm auf die Beine gestellt, bei dem Sie garantiert nicht nass, sondern staunen werden.

Außerdem stehen Energieexperten der unabhängigen Energieagentur Ravensburg zu allen Energiefragen und zum zukünftigen Bundes-Klimaschutzgesetz Rede und Antwort

Bildrechte: Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried

Die Stadt Bad Schussenried wurde im Jahr 2016 erneut mit dem European Energy Award in Gold für ihre nachweisbaren und vorbildlichen Resultate in der kommunalen Energiepolitik ausgezeichnet. Um für die Rezertifizierung im Jahr 2020 die eigenen Ziele noch übertreffen zu können, startete am vergangenen Montag ein gemeinsames Projekt mit der Stadt Bad Schussenried, der Energieagentur Ravensburg und der Kinder- und Jugendfeuerwehr Bad Schussenried.

Auftaktveranstaltung lässt einiges erwarten

Im gut besuchten Lehrsaal des Feuerwehrhauses Bad Schussenried konnte Feuerwehrkommandant Andreas Sauter, Herrn Bürgermeister Achim Deinet, Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller, den Geschäftsführer der Energieagentur Ravensburg Walter Göppel, die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr und deren Eltern begrüßen. „Energieverbrauch senken, Kosten sparen und dadurch der Umwelt helfen ist heute wichtiger denn je“, so Kommandant Sauter. Diesem konnte Bürgermeister Deinet in seiner Ansprache nur zustimmen. Die Stadt hat eine Vielzahl an Gebäuden zu unterhalten. Aufgabe ist es dabei auch die Energieverbräuche zu überwachen. „Durch einen erhöhten Energieverbrauch im Feuerwehrhaus kam man dann auch gemeinsam mit der Energieagentur Ravensburg auf die Idee die Kinder- und Jugendfeuerwehr Bad Schussenried zu Junior Klimaschutzmanager auszubilden“, so der Bürgermeister. Mit dem Zitat „Den Erwachsenen gehört die Erde nicht, sie haben sie nur von den Kindern geliehen“ begrüßte Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller die anwesenden Gäste und gab den Kinder- und Jugendlichen auf den Weg gerade beim Energieverbrauch immer wieder ihr eigenes Tun zu hinterfragen.

Die Arbeit wird sofort aufgenommen

Um keine Zeit gegen den Kampf des Klimawandels zu verlieren, nahmen die Junior Klimaschutzmanager sofort ihre Arbeit auf. Im Rahmen von theoretischen und praktischen Unterricht, sollen den Kinder und Jugendlichen das Thema Klimaschutz und Energieverbrauch in den nächsten Wochen nähergebracht werden. „Eine Herausforderung ist es dabei, für die Altersspanne von 7 bis 17 Jahren ein für alle spannendes und abwechslungsreichen Programm auf die Beine zu stellen“, so der Leiter der Kinderfeuerwehr Thomas Jaster. Walter Göppel konnte diese Zielsetzung mit der ersten Unterrichtseinheit an diesem Abend gut umsetzen. Mit einer Präsentation zum Thema Klimawandel und die Verursacher wurden den Kinder- und Jugendlichen anhand von Bildern der Klimawandel verdeutlich. Erstaunt war der Geschäftsführer der Energieagentur Ravensburg über das bereits vorhandene Wissen bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Der kleine Feuerwehrmann Moritz Scheffold von der Kinderfeuerwehr konnte so zum Beispiel bereits sehr detailliert über das schmelzende Eis am Nordpol und das daraus resultierende Sterben der Lebensräume für die Eisbären berichten. Auch über die Ursachen wusste er bereits sehr gut Bescheid. So wurden am ersten Abend sehr gute Grundlagen für die Arbeit der Junior Klimaschutzmanager geschaffen. Aufgabe in den nächsten Wochen ist es nun die Energieverbräuche im Feuerwehrhaus Bad Schussenried festzustellen und Energiefresser zu finden. Aber auch zu Hause sollen vor allem die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr mit bereitgestellten Messgeräten rausfinden, welche Geräte am meisten Strom verbrauchen und wo es Potenzial gibt Energie einzusparen. Um das Thema auch für die Kinder der Kinderfeuerwehr spannender zu machen, wird jedes Kind ein Windrad bauen, welches mit Sonnenenergie angetrieben wird. Als dies Walter Göppel bekannt gab, war bei den Kindern eine große Freude zu verspüren.

Kinder- und Jugendfeuerwehr wird für die Aktion belohnt

Neben der Sensibilisierung der Kinder- und Jugendlichen für dieses Thema hat diese Aktion auch einen positiven Nebeneffekt für die Nachwuchsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schussenried: 50 Prozent der Energiekosten, die durch das Projekt im Feuerwehrhaus eingespart werden, kommen auch direkt der Kinder- und Jugendfeuerwehr zugute. „Die Kinder- und Jugendliche sind motiviert an solch einem bisher einzigartigen Projekt teilnehmen zu können“, so der Jugendwart Alexander Widmann, der freudig in die kommenden Projektwochen schaut. Die Auftaktveranstaltung hat dafür bereits einen sehr guten Grundstein gelegt.

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