Alarmkarte 2 aktiv.

Bereits kurz nach den Sommerferien begannen bei der Jugendfeuerwehr Bad Schussenried die Vorbereitungen für das am ersten Adventswochenende stattfindende Weihnachtsdorf auf dem Marktplatz in Bad Schussenried. Dabei schaut die Teilnahme der Jugendfeuerwehr am Weihnachtsmarkt Bad Schussenried auf eine lange Tradition zurück. Bereits kurz nach der Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahre 1987 entschieden sich die damaligen Jugendleiter, einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt zu betreiben. Nach einer längeren Pause ist die Jugendfeuerwehr nun wieder seit drei Jahren auf dem Weihnachtsdorf zu finden.

Um den Besucherinnen und Besuchern wieder einen attraktiven Stand zu bieten, wurde in diesem Jahr erneut viel Zeit investiert, um eine Vielzahl an aufwendigen Weihnachtsdekorationen aus Holz und anderen Materialien für drinnen und draußen herzustellen. Unter der Federführung des Jugendlichen Felix Schmid packten wieder alle mit an - seien es die Jugendfeuerwehrmitglieder oder Betreuer. „Seit Ende Oktober sind wir jeden Samstag im Feuerwehrhaus und haben in der Zwischenzeit ca. 60 handgefertigte Einzelstücke hergestellt. Dahinter steckt viel Arbeit, aber es macht auch riesigen Spaß“, so der 17-jährige Felix Schmid. All diese schönen Produkte können die Besucherinnen und Besucher nun auf dem Weihnachtsdorf erwerben.

Natürlich sorgt die Freiwillige Feuerwehr auch wieder für das leibliche Wohl. Neben einer Feuerzangenbowle in der traditionellen Feuerzangentasse, Glühmost und Punsch, gibt es noch eine leckere Feuerwurst. Reichen die heißen Getränke gegen die Kälte nicht aus, kann man sich am holzbefeuerten Stehtisch zusätzlich aufwärmen. Alle Einnahmen kommen der Jugendkasse zugute. So wurde zum Beispiel der diesjährige Hüttenaufenthalt in Österreich damit finanziert. Die Jugendfeuerwehr Bad Schussenried freut sich auch in diesem Jahr wieder über Ihren Besuch auf dem Weihnachtsdorf.

 

Die Jugendfeuerwehr Bad Schussenried verbrachte vom 12. bis 14. Oktober ein Hüttenwochenende im österreichischen Zwischenwasser. Mit insgesamt 14 Jugendlichen und acht Betreuern machte sich die Jugendfeuerwehr am Freitagnachmittag auf den ca. zweistündigen Weg nach Voralberg. Nach einer etwas abenteuerlichen Auffahrt zu der auf 950 Meter gelegenen Hütte, wurden die Jugendlichen bei herrlichem Sonnenschein mit bestem Ausblick auf das Rheintal begrüßt. Nachdem die Zimmer bezogen und die Aufgaben verteilt wurden, machten sich einige Jugendliche auf Holzsuche für das Lagerfeuer auf der Außenterrasse der Hütte. Die anderen bereiteten in der Küche das Abendessen vor. In großen Töpfen wurden Nudeln abgekocht und Spaghettisoße zubereitet. Nach dem Essen versammelten sich alle am Lagerfeuer und konnten die Sonne beobachten, wie sie hinter den Bergen verschwand. Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, da von den Jugendbetreuern ein Abenteuertag geplant wurde. Dieser fand in Ebnit statt. Um 10 Uhr wurde dort die Jugendfeuerwehr von zwei Guides beim „Schluchtenfox-Parcour“ empfangen. Hierbei handelt es sich um einen Outdoorparcour, in dem man an sechs Seilbahnen zwischen 50 und 150 Metern Länge sowie 10 bis 50 Metern Höhe durch die Luft die Schluchten überqueren kann. Gut gesichert war dies für alle ein großer Spaß. Nach der Mittagspause kam dann eine weitere spannende Attraktion, die Durchwanderung des Bruderbaches, eine Abenteuerwanderung von der Brücke Richtung Valorstal/Ebniter Ache flussaufwärts bis zum Ausstieg am Schluchtenfox-Parcour. Diese Wanderung bestand aus einem Mix aus natürlichen Hindernissen wie Baumstämmen, Steilufern und kleinen Wasserbecken, die mehr oder weniger elegant umklettert werden mussten. Ziel war es dabei unter der Führung der geschulten Guides das gesamte Team trockenen Fußes zum Ausstieg zu bringen. Die gesamte Jugendfeuerwehr bewies dabei unglaublichen Teamgeist. So halfen die Älteren z. B. den Jüngeren so manches Hindernis zu überqueren und so sicher oben anzukommen. Erschöpft aber auch begeistert konnte die Jugendfeuerwehr von den Guides ein großes Lob für deren Leistung entgegennehmen. „So muss es bei der Feuerwehr sein, ihr seid ein großartiges Team“, so der Guide bei der Verabschiedung. Da auch die Betreuer so stolz auf die Truppe waren, fiel der Küchendienst für die Jugendlichen an diesem Abend aus. Nach der Rückkehr an der Hütte bereitete das Betreuerteam für die Jugendlichen ein leckeres Abendessen am Grill und zum Nachtisch Pudding vor. Auf eine geplante Nachtwanderung verzichtete man nach diesem Tag einstimmig. Dafür ließ die Jugendfeuerwehr den letzten Hüttenabend mit Stockbrot am Lagerfeuer und Hüttenspielen ausklingen. Nach dem Frühstück am nächsten Tag wurde die Hütte wieder auf Vordermann gebracht und die Gepäckstücke in die Fahrzeuge verladen. Ein tolles Wochenende mit bestem Oktoberwetter ging mit der Rückfahrt nach Bad Schussenried für die Jugendfeuerwehr Bad Schussenried so zu Ende.

Kinder- und Jugendfeuerwehr erfolgreich beim Sportpokal


Am vergangenen Samstag fand der Sportpokal der Kreisjugendfeuerwehr Biberach statt. Der
Sportpokal wird jährlich immer in einer anderen Stadt oder Gemeinde des Landkreises Biberach
ausgerichtet. Hier treffen sich alle Kinder- und Jugendfeuerwehren und messen sich bei
verschiedensten Spielen, die vom Ausrichter geplant werden. Anlässlich der Einweihung der neuen
Feuerwache in Biberach war in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Biberach der Organisator. Bereits
am frühen Samstagmorgen ging es mit zwei Mannschaftstransportwagen und einem Löschfahrzeug
für neun Mitglieder der Kinderfeuerwehr, sieben Mitglieder der Jugendfeuerwehr und acht Betreuer
von Bad Schussenried nach Biberach. In der neuen Feuerwache begrüßte der Kreisjugendwart
Thomas Zielmann 24 Jugend- und Kinderfeuerwehren. Der Jugendwart der Feuerwehr Biberach
Steffen Layer erklärte die Formalitäten des diesjährigen Sportpokals. Auf einer Rundstrecke durch die
Stadt Biberach hatte die Jugendfeuerwehr für die Jugendlichen 21 Spielstationen und für die
Kinderfeuerwehr neun Spielstationen vorbereitet. Hierunter waren Dosenwerfen, Bobbycarrennen,
Aufbau einer Saugleitung, Melken, Weitsprung und Puzzeln. Gegen Mittag hatten alle Kinder- und
Jugendfeuerwehren den Parkour bewältigt und trafen sich wieder in der Feuerwache. Hier ging es
dann an die Auswertung der Spiele. Bis zur Siegerehrung blieb somit für die Kinder und Jugendlichen
genügend Zeit die neue Feuerwehrwache zu entdecken. Nach zweijähriger Bauzeit konnte die
Feuerwehr Biberach und der Kreisfeuerlöschverband in das neue Gebäude einziehen. Insgesamt 23
Stellplätze für die Feuerwehrfahrzeuge wurden in das 20 Millionen teure Gebäude integriert. Schon
von Weitem ist der 30 Meter hohe Schlauchturm zu erkennen, der je nach Witterung und Licht in den
Farben Grau und Gold schimmert. Gegen 15 Uhr trat dann wieder Kreisjugendwart Thomas Zielmann
an das Mikrofon um die Siegerehrung durchzuführen. Zunächst fand die Siegerehrung der
Kinderfeuerwehren, die getrennt von den Jugendfeuerwehren gewertet wurden, statt. Die Freude
der Kinderfeuerwehr Bad Schussenried war groß, als der Kreisjugendwart die Kinder mit dem zweiten
Platz prämieren konnte. Neben einer Urkunde erhielten die Kinder eine Medaille und ein Pokal. Den
ersten Platz belegte die Kinderfeuerwehr Warthausen. Danach folgte die Prämierung der
Jugendfeuerwehren. Vom letzten bis zum vierten Platz wurden die einzelnen Platzierungen
vorgelesen bevor Thomas Zielmann die drei noch übrig gebliebenen Jugendfeuerwehr nach vorne
bat. Hierunter befand sich auch die Jugendfeuerwehr Bad Schussenried. Mit Spannung wurde
erwartet, welchen Platz die drei Jugendfeuerwehren erreichen konnten. Wie es der Zufall wollte,
konnte der Kreisjugendwart die Jugendfeuerwehr Bad Schussenried ebenfalls mit dem zweiten Platz
prämieren. Auch hier konnte der Jugendliche Felix Schmid eine Urkunde und ein Pokal
entgegennehmen. Den ersten Platz konnte die Jugendfeuerwehr Erolzheim erlangen, die dadurch
auch den Wanderpokal in Empfang nehmen konnten. Nach solch einem erfolgreichen Tag für die
Kinder- und Jugendfeuerwehr Bad Schussenried wurden die Kinder und Jugendlichen von den
Betreuern noch auf ein Eis eingeladen. Ein herzliches Dankeschön ist noch an die Jugendfeuerwehr
Biberach für die erfolgreiche Ausrichtung des Sportpokals zu richten.

Anlässlich des 12. Landesfeuerwehrtags in Baden-Württemberg in Heidelberg lud Ministerpräsident Winfried Kretschmann ausgewählte Gäste zu einem Festabend mit Empfang der Landesregierung ein.

In seiner Ansprache betonte der Ministerpräsident, dass das Ehrenamt die Seele der Demokratie sei und der Mensch und nicht die Maschine zähle. Weiter führte er aus, dass Kameradschaft und Zusammenhalt in der Jugendfeuerwehr beginne und dankte der Feuerwehr für ihren Einsatz.

Bild: Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg

Unter den Gästen war auch das Jugendfeuerwehrmitglied Felix Schmid aus Bad Schussenried. Seit seiner Wahl zum Landesjugendsprecher der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg im April 2018 ist er viel innerhalb und außerhalb von Baden-Württemberg auf Reisen um die Interessen der fast 32.000 aktiven Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr des Landes Baden-Württemberg zu vertreten. Als ein besonderes Highlight seiner bisherigen Tätigkeit als Landesjugendsprecher beschrieb Felix Schmid den Festabend anlässlich des Landesfeuerwehrtages. „Die Möglichkeit den Ministerpräsident Winfried Kretschmann in einem kurzen Gespräch persönlich kennenzulernen, hat man nicht alle Tage“, so Felix Schmid.

 

Bei der Ende April stattfindenden Sitzung der Kreisjugendsprecher der Jugendfeuerwehren des Landes Baden-Württemberg an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal wurde Felix Schmid von der Jugendfeuerwehr Bad Schussenried mit großer Mehrheit zum Landesjugendsprecher gewählt.

 

Die Landesjugendsprecher stellen das Sprachrohr zwischen den Jugendfeuerwehrmitgliedern und der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg dar und können aktiv die Arbeit in der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg mitgestalten. Sie legen ihre Interessen in den Landesgremien, wie zum Beispiel dem Landesjugendfeuerwehrausschuss, den dortigen Mitglieder dar und erreichen somit, dass in der Projekt- und Zielausrichtung die Wünsche aller Jugendlichen im Land berücksichtigt werden. Somit vertritt Felix Schmid fast 32.000 aktive Jugendliche in den Jugendfeuerwehren des Landes Baden-Württemberg.

 

Der heute 16-jährige Felix Schmid kam durch seinen Vater, der selbst bei der Jugendfeuerwehr aktiv war und nun Abteilungskommandant bei der Feuerwehr Steinhausen ist, zur Jugendfeuerwehr. Bereits sehr früh engagierte er sich für die Belange seiner eigenen Jugendfeuerwehr in seiner Heimatstadt Bad Schussenried. So wurde er schon nach kurzer Mitgliedschaft Schriftwart im Jugendfeuerwehrausschuss und später Vertreter der Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Bad Schussenried. Im vergangenen Jahr wurde er zum Kreisjugendsprecher der Kreisjugendfeuerwehr Biberach gewählt. Als die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg die Stelle des Landesjugendsprechers ausschrieb, zögerte Felix Schmid nicht lange und stellte sich spontan für die Position zur Wahl. Entsprechend groß war die Freude, dass er nun in das Team der vier Landesjugendsprecher für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt wurde.

 

Die Mitglieder der Kreisjugendleitung Biberach Thomas Zielmann, Daniel Schumacher und Heike Junginger, die am parallel stattfinden Kreisjugendfeuerwehrwartseminar in Bruchsal teilnahmen, konnten so sofort Felix Schmid zu seiner neuen Position gratulieren und ihm für seine zukünftige Arbeit alles Gute wünschen.

 

Bild: Jugendfeuerwehr Bad Schussenried

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