Alarmkarte

Alarmkarte 5 aktiv.

Kinder- und Jugendfeuerwehr offiziell Junior Klimaschutzmanager

Seit Mitte Oktober wurden die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr Bad Schussenried zu Junior Klimaschutzmanager ausgebildet. „Schaut man auf die letzten Wochen zurück, kann man beobachten mit welchem Eifer die Kinder und Jugendlichen an das Thema herangegangen sind“, so der Leiter der Kinderfeuerwehr Thomas Jaster. Begonnen hat das bisher deutschlandweit einzigartige Projekt mit der Auftaktveranstaltung an der auch die Kreisbrandmeisterin des Landkreises Biberach Charlotte Ziller teilgenommen hat. Nach zwei Übungsmontagen Theorie zum Thema „Was ist Energie? und Wo kommt sie her?“ und „Energiesparen“ ging es an die praktische Anwendung. Anhand von Messgeräten, die von der Energieagentur Ravensburg zur Verfügung gestellt wurden, konnten die Jugendlichen zu Hause ihre Elektrogeräte prüfen. Mittels roten, gelben und grünen Smileyaufklebern konnten die Energiefresser oder Stromsparer von den Jugendlichen in ihrem eigenen zu Hause identifiziert und gekennzeichnet werden.

Kinderfeuerwehr baut Windrad

Nach der letzten theoretischen Unterrichtsstunde beschäftigte sich die Kinderfeuerwehr mit dem Bau eines Windrades, dass mit Sonnenenergie angetrieben werden kann. Der Bastelspaß war riesig und den Kindern wurde so spielerisch die Funktion einer Solarzelle nähergebracht. Das eigentliche Ziel des Energieprojektes, den Energieverbrauch im Feuerwehrhaus Bad Schussenried zu reduzieren, ging die Jugendfeuerwehr an. Mit Messgeräten wurde jeder einzelne Kleinverbraucher überprüft und dokumentiert. Darüber hinaus fand eine energetische Begehung des gesamten Feuerwehrhauses statt.

Abschlussveranstaltung voller Erfolg

Durch den kurzweiligen Theorieunterricht und den Praxisteil schaut die Ausbildung der Junior Klimaschutzmanager bereits sehr schnell dem Ende entgehen. Mit der Besichtigung der Kläranlage, bei der den Kinder- und Jugendlichen die Stromgewinnung in einer Kläranlage nähergebracht wurde und den letzten durchgeführten Bastelarbeiten und Messungen im Feuerwehrhaus Bad Schussenried rückte die Abschlussveranstaltung, die am vergangenen Freitag standfand, sehr schnell in greifbare Nähe. In der gut besuchten Stadthalle konnte der stellvertretende Feuerwehrkommandant Dieter Patzer zahlreiche Ehrengäste, wie Bürgermeister Deinet oder der Kreisjugendleiter der Jugendfeuerwehren des Landkreise Biberach Thomas Zielmann und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Bad Schussenried begrüßen. Im Rahmen von informativen Präsentationen stellte die Jugendfeuerwehr ihr Erlerntes der letzten Wochen den Zuschauern anschaulich dar. Großer Applaus erhielt auch die Kinderfeuerwehr für ihr Theaterstück über die Sonnenenergie. In der kurzweiligen Ansprache des Leiters der Kinderfeuerwehr stellte dieser nochmals die Ziele dieses einzigartigen Projektes vor. Unter anderem sollte den Kinder und Jugendlichen die Wichtigkeit am aktiven Umweltschutz vor Augen geführt und mit ein paar Tipps und Tricks verdeutlich werden, dass der Umwelt- und Klimaschutz und das Energiesparen gar nicht so schwer ist. Auch die Konsequenzen des rücksichtslosen Energieverbrauchs sollte nochmal deutlich und erlebbar gemacht und das Bewusstsein für regionale Produkte geschärft werden. „Wir haben unsere Ziele erreicht“ so das Resümee des Leiters der Kinderfeuerwehr.

500 geleistete Stunden

Die 500 ehrenamtlich geleisteten Stunden für dieses Projekt waren somit eine gut investierte Zeit. Neben den Kindern konnte so mancher Betreuer einiges dazulernen. So wünscht sich der Leiter der Kinderfeuerwehr Thomas Jaster auch, dass andere Feuerwehren, Vereine oder auch Schulen sich mit der Thematik auseinandersetzen. „Es sollte ein wichtiger Bestandteil der Kinder-  und Jugendarbeit werden“, so Jaster. Dabei erinnert er vor allem an den Slogan der vor allem sehr gut für die Feuerwehr passt – Die Kinder von heute, sind die Retter von Morgen.

Wenn die Feuerwehr gerufen wird, muss es in der Regel schnell gehen. Denn so manches Mal ist jede Sekunde wichtig, weil auch Menschen und Tiere zu Schaden kommen könnten.

Zu einem großen Problem wird es dann, wenn parkende Autos die Straße blockieren. Die breiten Feuerwehrfahrzeuge kommen dann nicht durch. Letzten Sonntag ist dies nun vorgekommen. Durch zwei parkenden Fahrzeuge war es der Drehleiter fast unmöglich durchzukommen. Nur mit zeitlichen Verzug ist es gelungen das Fahrzeug durchzumanövrieren um auch kein Schaden an den Fahrzeugen zu verursachen. Beim Abstellen von Fahrzeugen gibt es einige Bedingungen. So muss neben dem Auto die Straße noch 3,05 Meter breit sein, damit andere Autos oder eben die Feuerweher- und Rettungswagen hindurchpassen.

Die Stadt Bad Schussenried und die Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried bittet darum, sich beim Abstellen von Fahrzeugen umzusehen, ob die Verkehrsregeln eingehalten werden. Als nächstes benötigen vielleicht Sie Hilfe!

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Bildrechte: Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried

Vom 12.09. bis 16.09.2019 fand das Magnus-, Heimat- und Kinderfest in Bad Schussenried statt. Auch die Feuerwehr Bad Schussenried nahm an den zahlreichen Veranstaltungen teil. Der Auftakt des Magnus-, Heimat- und Kinderfestes ist die bereits zur Tradition gewordene Heimatstunde mit Jungbürgerfeier. Hier übernahm die Feuerwehr Bad Schussenried sowohl
am Donnerstagabend wie auch am Freitagmorgen den Brandsicherheitswachdienst in der Stadthalle. An dem am Samstag stattfindenden Seifenkistenrennen stellte die Jugendfeuerwehr Bad Schussenried die Streckenposten und nahm selbst am Rennen teil. Die in roter Farbe und natürlich mit Blaulicht gestaltete Seifenkiste der Jugendfeuerwehr
wurde mit den Jugendfeuerwehrmitgliedern Markus Neltner, Sven Jaster und Loris Velenosi auf die Rennstrecke geschickt. Nach einem anfänglichen Beinaheunfall, den Markus Neltner noch gut ausgleichen und die Seifenkiste ins Ziel bringen konnte, belegte die Jugendfeuerwehr mit dem dritten, vierten und fünften Platz ein sehr gutes Ergebnis.
Gemeinsam mit der Kinder- und Jugendfeuerwehr, der Altersabteilung, der Abteilung Stadt und der Werkfeuerwehr ZfP nahm die Feuerwehr am Sonntag am Kirchgang der Vereine vom Haus Regenta zur St. Magnuskirche teil. Hierbei sicherte die Feuerwehr zum einen den Umzugsweg und war selbst mit der Fahnenabordnung und einer Vielzahl an
Feuerwehrmitglieder ein Bestandteil des Umzuges. Am großen Feuerwerk am Sonntagabend stellte die Feuerwehr mit zwei Einsatzfahrzeugen den Brandschutz am Abbrennort sicher, bevor die Kinder- und Jugendfeuerwehr wieder in Aktion trat. Bereits zum vierten Mal nahm diese am Kinderumzug am Magnusmontag teil. Mit
vollem Stolz präsentierten sich die Kinder der Kinderfeuerwehr in ihren Übungsanzügen den zahlreichen Besuchern am Straßenrand und sorgten bei dem herrlichen Wetter für eine Abkühlung der Ehrengäste mittels einer Kübelspritze. Darauf folgten die Jugendlichen, die mit historischer Kleidung die alten Feuerwehrspritzen durch den Umzugsweg schoben. Den
Abschluss der Feuerwehrgruppe machte die im Besitz der Feuerwehr Bad Schussenried befindlichen Drehleiter. Auch für die Feuerwehr Bad Schussenried waren die Tage des diesjährige Magnus-, Heimat- und Kinderfest wieder etwas Besonderes im Jahreskalender. Für die gute Organisation kann der Stadt Bad Schussenried, der Heimatfestkommission und
zahlreichen Helfern gedankt werden.

Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried spendet 500 Euro für kranke Kinder

Im Rahmen der Vollversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schussenried Abteilung Stadt konnte Feuerwehrkommandant Andreas Sauter am vergangenen Freitag einen besonderen Gast begrüßen - Frau Getrud Buck vom Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder Ulm. Frau Buck berichtete den Anwesenden Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr eindrücklich über die wichtige Arbeit des Förderkreises. So unterhält der Förderkreis zum Beispiel ein Elternhaus für Angehörige von Kindern, die in der Krebsstation der Ulmer Klinik behandelt werden, bietet Freizeiten an oder unterstützt Geschwisterkinder.

In seiner Ansprache würdigte Feuerwehrkommandant Andreas Sauter die tolle Arbeit des Förderkreises und überreichte Getrud Buck einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Das Geld stammt aus Einnahmen der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schussenried, die diese durch die Bewirtung in Kürnbach erzielt haben. „Wir sind überzeugt davon, dass das Geld beim Förderkreis sehr gut angelegt ist“, so Feuerwehrkommandant Sauter. Unter Applaus der Kameradinnen und Kameraden bedankte sich Getrud Buck für die Spende der Freiwilligen Feuerwehr.

 

Bildunterschrift: Scheckübergabe durch Feuerwehrkommandant Sauter an Frau Buck

 

Bildrechte: Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried

Bilder: Schwäbische Zeitung Online (Elmar Grathwohl)

 

In der Nähe des Museumsdorf Kürnbach hat es am Sonntagmittag gebrannt. Aus einem überdachten Werkstattanbau im Ayweg schlugen gegen 12 Uhr Flammen, was einen größeren Feuerwehreinsatz auslöste. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen der Polizei niemand. Besucher des angrenzenden Freilichtmuseums verfolgten die Löscharbeiten aufmerksam.

Zuerst lag die Vermutung nahe, die dicken Rauchwolken kämen vom Backhäusle oder aus der Museumsschmiede, doch rasch war klar, dass in einer benachbarten Werkstatt ein Brand ausgebrochen war. Eine bedrohlich aussehende Rauchwolke zeugte weithin vom Unglück in Kürnbach. Rasch fanden sich schaulustige Festbesucher ein, die teilweise mit Kleinkindern auf dem Arm das Lodern der Flammen beobachteten.

Feuerwehrleute im Qualm kaum noch zu sehen

Sie sahen jedoch nicht nur den Brandherd, sondern auch die ungemein flink eintreffenden Einsatzkräfte und Wehren der umliegenden Gemeinden. Souverän, routiniert und zielstrebig sicherten sie das Gebiet und begannen unmittelbar mit der Wasserzufuhr. Inzwischen herrschte so dichter Qualm, dass man die Feuerwehrleute auf der Drehleiter nicht mehr sehen konnte.

Die Stützpunktfeuerwehr Bad Schussenried war mit ihren Teilortswehren Otterswang und Reichenbach mit etwa 50 Kräften im Einsatz. Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer von drei Seiten aus und über die Drehleiter. So konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die nebenstehenden Wohnhäuser blieben von den Flammen verschont.

Fenster und Türen geschlossen halten

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ebenfalls vor Ort war die Feuerwehr Biberach mit dem Wechselladerfahrzeug Atemschutz, Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller mit ihrem Stellvertreter Florian Retsch, der Rettungsdienst und die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes.

„Wie viele Schutzengel sind das heute wohl?“, sagte eine ältere Dame mit leiser Stimme, ehe sie sich vom Zaun abwandte. Das Wort vom schützenden Engel war in vieler Munde und die Erleichterung darüber, dass der Wind nicht zum historischen Museumsdorf wehte und Gefahr brachte, war groß.

Keine Gefahr für Besucher

Museumsleiter Jürgen Kniep versicherte im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Dorfbesucher bestanden habe. Außerdem gebe es ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept und jeder Mitarbeiter wisse genau, was in solch einem Notfall zu tun sei. Zwei der Museumsangestellten sind aktive, erfahrene Feuerwehrleute und eilten noch vor dem Eintreffen der Wehren zum Brandort, um sich um die Bewohner zu kümmern und die ersten Vorbereitungen für die Löscharbeiten zu treffen.

Polizei nennt mögliche Ursache

Das Mitgefühl für die Geschädigten war groß – doch lobend sind auch die Ruhe und Besonnenheit der Festbesucher zu erwähnen. Keinerlei Unruhe oder gar Panik waren zu spüren. Zwei Stunden später konnten die meisten Einsatzkräfte in der Sicherheit, das Ausbreiten der Flammen auf benachbarte Wohngebäude verhindert zu haben, zurückkehren.

Vor Ort waren auch Polizisten, welche die Ermittlungen zur Brandursache aufnahmen. Diese dauerten zwar am Sonntagabend noch an. Doch ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm nannte auf SZ-Nachfrage einen erste, mögliche Brandursache: „Vermutlich wurde der Brand durch eine Asche, die unsachgemäß entsorgt worden war, ausgelöst.“ Der Anbau sei „erheblich in Mitleidenschaft“ gezogen worden.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung Online: https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/bad-schussenried_artikel,-brand-in-k%C3%BCrnbach-feuerwehr-verhindert-durch-schnelles-eingreifen-schlimmeres-_arid,11038735.html

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