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Unsere Stadt

Die Stadt Bad Schussenried mit seinen drei Stadt- und 10 Ortsteilen zählt derzeit insgesamt 8300 Einwohner. Bad Schussenried liegt 570 - 630 Meter über dem Meeresspiegel, erstreckt sich über eine Fläche von 55,02 km² und befindet sich zwischen Donau, Iller und Bodensee mitten im Herzen Oberschwabens. Durch das Klosterstädtchen, wie es die Einheimischen liebevoll nennen, verläuft der 48. Breitengrad. Bad Schussenried ist Teil folgender bedeutenden touristischen Strassen: Schwäbische Bäderstrasse, Oberschwäbische Barockstrasse, Jakobsweg, der Dichter- und Mühlenstraße.

Zum ersten Mal wurde "Shuozenried" im Jahre 1153 urkundlich erwähnt.
Es fanden sich jedoch etliche Hinweise auf eine noch frühere Besiedlung.

1866 fand man den altsteinzeitlichen Lagerplatz von Jägern und Sammlern. Es waren dies die ersten altsteinzeitlichen Funde in Mitteleuropa.
Bei Aichbühl, etwa 1,5 km nördlich der Schussenquelle , wurden Ende des 19. Jahrhunderts im Moor des Federseerieds bei Ausgrabungen jungsteinzeitliche Pfahl- und Moordörfer entdeckt.

Im Laufe von Jahrhunderten entwickelte sich der Ort "Suzzenried" vom Pfarrdorf nach der Gründung des Prämonstratenserklosters zu einem stattlichen Marktflecken.

1947 wurde Schussenried dann zur Stadt erhoben und erhielt im Jahre 1966 das Prädikat "Bad".

Das Wappen wurde vermutlich durch die Abtei Schussenried festgelegt: In silber (heraldisch) linksgewendeter doppelschwänziger roter Löwe. Der Löwe gilt als apokryphe Wappenfigur der Herren von Schussenried. Nachdem er schon im Wappen der Prämonstratenserabtei Schussenried als Hinweis auf die Klosterstifter enthalten gewesen war, erscheint er seit langem auch in den Gemeindesiegeln. Nach der Erhebung zur Stadt wurde 1948 die jetzige Gestalt des Wappens vom Gemeinderat bestätigt.

Auf diesem geschichtsträchtigen Boden ist man natürlich mit Tradition und Brauchtum verwurzelt. So wird in Bad Schussenried im September das Magnus-, Heimat- und Kinderfest mit historischen Umzug und Magnusmarkt gefeiert.


Am 3. Oktober findet jährlich der "Schussenrieder Fuhrmannstag" statt. Dieser Tag wird auch als "Tag der Rösser" bezeichnet. Über 100 historische Kutschen und Gespanne ziehen mit ihren Rössern durch die Stadt. Fuhrmannstag ist oberschwäbische Geschichte der besonderen Art.

In der fünften Jahreszeit steht Bad Schussenried Kopf, wenn Hexen, Riedteufel, Rauchhäusler, Riedmeckeler und Hurgler die Stadt regieren.

Seit 1. Januar 1972 ist Otterswang ein Stadtteil von Bad Schussenried, hat rund 800 Einwohner und 1271 ha Markungsfläche. Es liegt im Westen etwa 3 km vom Stadtkern entfernt  Der Ort und die frühere Burg kamen 1420 zum Kloster Schussenried. Die Ortskirche "Zum heiligen Oswald" wurde 1770 erbaut und 1972 durchgreifend renoviert. Immer zur Erntedankzeit kann der Früchteteppich im der St.-Oswald-Kirche bewundert werden.

Seit 1. Januar 1974 ist auch Reichenbach ein Stadtteil von Bad Schussenried, hat rund 700 Einwohner und 1255 ha Markungsfläche. Die 1460 erbaute Kirche zu den Heiligen Sebastian, Blasius und Agatha wurde 1704 ganz umgestaltet und später mehrmals restauriert.

Steinhausen wurde ebenfalls am 1 Januar 1972 zum Stadtteil von Bad Schussenried, hat rund 400 Einwohner und 649 ha Markungsfläche. Es liegt 3 km östlich im Stadtkern über der Wasserscheide. Der Stadtteil ist weltbekannt durch die "schönste Dorfkirche der Welt", die zwischen 1728 und 1731 von Dominikus Zimmermann erbaut wurde. Erstmals erwähnt wird der Ort 1257 als Steinhusin, er besaß Ortsadel zwischen 1260 und 1407.

Naturschutzdenkmal: die Schussenquelle in Bad Schussenried. Der Quelltrichter der Schussen, in dieser Form wohl einmalig, liegt am nördlichsten Punkt der Endmoräne des Rheingletschers aus der letzten Vereisung des Alpenvorlandes vor ca. 22.000 Jahren. Die Schussen fließt nach ca. 56 km in den Bodensee. 

Das Neue Kloster wurde 1183 von Prämonstratensermönchen gegründet. In den großzügigen barocken Räumlichkeiten des Neuen Klosters sind jährlich Kunstausstellungen wie zum Beispiel von HAP Grieshaber oder anderen berühmten Künstlern zu sehen. Bedeutendste Ausstellung war in 2003 die Landesausstellung zum Thema "Alte Klöster - Neue Herren" - Säkularisation im Deutschen Südwesten 1803.

Der Bibliothekssaal gilt als einer der schönsten Konzertsäle Deutschlands. Dieses spätbarocke Gesamtkunstwerk wurde 1755 - 1763 durch Jakob Emele erbaut. Im stilvollen Ambiente dieses Saales finden die bekannten Konzerte mit namhaften Künstlern im Rahmen der "Bad Schussenrieder Abende" statt.

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