Alarmkarte

  Alarmkarte 3 aktiv.

 

Bad Schussenried (ots) – Gegen 1.45 Uhr brannte es in einem Haus in der Pfarrer-Leube-Straße. Eine Bewohnerin hatte offenbar im Flur Kerzen an einem Adventskranz angezündet Die Frau legte sich schlafen und vergaß die Kerzen zu löschen, so die bisherigen Erkenntnisse der Polizei.

Die Kerzen brannten runter und steckten den Kranz in Flammen. Ein Rauchmelder schlug an und weckte die übrigen Bewohner. Die verständigten die Feuerwehr und löschten das Feuer mit Wasser. Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle und lüftete das Gebäude. Alle Bewohner blieben unverletzt. Außer am Kranz entstand kein Sachschaden.

Die Polizei mahnt, Kerzen und anderes offenes Feuer nie ohne Aufsicht zu lassen.

Weitere Tipps zum sicheren Umgang mit Feuer geben gerne die Feuerwehren.

 

Quelle: Wochenblatt-news.de - https://www.wochenblatt-news.de/brand-in-bad-schussenried-kerzen-am-adventskranz-vergessen/

 

Foto: Feuerwehr Bad Schussenried

Feuer zerstört Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses - 250.000 Euro Schaden

 

 

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte greift das Feuer auf den Dachstuhl über: Nach einem Brand in Bad Schussenried am Dienstag sind drei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt unbewohnbar. Kurz nach 6 Uhr brach das Feuer nach ersten Erkenntnissen der Polizei in einer Dachgeschosswohnung aus. Um 6.17 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Unklar ist bislang, wie es genau zu dem Brand gekommen ist.

Verkohlte Dachstuhl-Balken, die Fassade an einzelnen Stellen mit Ruß bedeckt und drei komplett ausgebrannte Wohnung im oberen Bereich – das ist die Bilanz eines Feuers in einem Mehrfamilienhaus in Bad Schussenried.

„Insgesamt gibt es in dem Gebäude neun Wohneinheiten“, sagt der Einsatzleiter der Schussenrieder Feuerwehr, Daniel Weber, auf Anfrage von Schwäbische.de. Der anfängliche Zimmer- beziehungsweise Balkonbrand habe sich zu einem Vollbrand entwickelt und aufs gesamte Dachgeschoss übergegriffen.

Brandermittler suchen nach der Ursache

Die zentrale Frage, wie der Brand überhaupt entstanden ist, ist noch offen. Brandermittler müssen sich erst noch die im Objekt gesammelten Spuren auswerten, die Aufschluss über die Brandursache geben können, erläutert ein Polizeisprecher.

Fest stehe bislang, dass das Feuer in einer Dachgeschosswohnung ausgebrochen ist, heißt es weiter. Ein 23-jähriger Bewohner zog sich bei einem Löschversuch leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. 

Das Feuer ist im Dachgeschoss ausgebrochen. (Foto: Klaus Weiss)

In dem Mehrfamilienhaus lebten noch weitere Menschen. Alle haben sich nach Angaben der Polizei rechtzeitig und unverletzt in Sicherheit gebracht. Das Feuer zerstörte drei Wohnungen im Dachgeschoß und den Dachstuhl nahezu komplett. Den Schaden bezifferte die Polizei nach einer ersten Schätzung auf rund 250.000 Euro

Bürgermeister Achim Deinet sei über die Geschehnisse informiert worden, sodass sich die Stadtverwaltung um eine Unterkunft für die Betroffenen kümmern konnte, erläutert der Sprecher. Die Betroffenen seien vorläufig in einem Hotel untergekommen, konkretisiert Weber.

Die Bekämpfung des Brandes gestaltete sich für die Feuerwehrleute als schwierig. Das Haus sei nur von einer Seite her begehbar gewesen, erläutert Weber. Auch der Schneefall machte den Einsatz nicht leichter – im Gegenteil. Die Kameraden hätten wegen der Schneeglätte bei der Anfahrt besonders vorsichtig sein müssen, so der Einsatzleiter. Was bei diesem Wetter passieren kann, hatten nämlich einige schon zuvor hautnah mitbekommen.

Paralleler Einsatz wegen Glatteis

So ist am sogenannten Staigstock zwischen Steinhausen und Kleinwinaden ein Fahrzeug in die Kreuzung gerutscht, was zu einer Kollision mit einem anderen Auto geführt hat, wie Weber den in Teilen parallellaufenden Einsatz beschreibt. Eine Person sei bei dem Unfall leicht verletzt worden. Insgesamt registrierte das Polizeipräsidium Ulm im Landkreis Biberach 34 Unfälle mit vier Verletzten in Folge des Wintereinbruchs.

Die Löscharbeiten in Bad Schussenried zogen sich bis in den Nachmittag hinein. Erst nachdem die Ermittler die Spuren gesichert haben, dürfe man die Glutnester im oberen Bereich komplett ablöschen, erläutert Daniel Weber den Hintergrund. Gegen 15.30 Uhr sollte der Einsatz zu Ende gehen. 

Insgesamt 99 Einsatzkräfte waren zeitweise vor Ort. Neben der Feuerwehr Bad Schussenried mit Ortsteilwehren waren Kameraden aus Bad Buchau und Biberach mit weiteren Fahrzeugen da. Auch vor Ort war das Deutsche Rote Kreuz, darunter Rettungsdienst und Notarzt, sowie die Polizei.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Andreas Bochtler und Bürgermeister Achim Deinet machten sich ebenfalls ein Bild von der Lage. Die Riedlinger DRK-Drohnenstaffel fertigte Luftaufnahmen für die Polizei an, um die Ausmaße des Brandes besser einschätzen zu können.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung: https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/bad-schussenried_artikel,-feuer-zerstoert-dachgeschoss-eines-mehrfamilienhauses-250-000-euro-schaden-_arid,11300619.html

Ein Brand hat am Mittwochmorgen eine Werkstatthalle auf dem Gelände des Kieswerks Sattenbeuren komplett zerstört. Zahlreiche Feuerwehrkräfte konnten ein Übergreifen auf die in der Nähe stehenden Asphaltanlage verhindern.

Kurz nach 10 Uhr am Mittwochmorgen wurden die Feuerwehren aus Bad Schussenried, Reichenbach, Otterswang und Steinhausen zu dem Brand in der Werkstatt bei der Asphaltanlage im Sattenbeurer Kieswerk gerufen. Die Feuerwehr Bad Buchau rückte mit einer weiteren Drehleiter an den Brandplatz an. Löschwasser war zum Glück in dem Baggersee reichlich vorhanden, aber trotzdem konnte nicht verhindert werden, dass die Stahlbauhalle komplett zerstört wurde und auch die Gerätschaften in der Halle dürften Totalschaden erlitten haben.

Die in unmittelbarer Nähe stehende Asphaltmischanlage konnte abgeschirmt werden und war somit nicht betroffen. Mehr als 20 Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Biberacher Gerätewagen Atemschutz waren an der Einsatzstelle, darunter auch Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller sowie die Polizei. Nach ersten Schätzungen dürfte ein Schaden von rund 50 000 Euro entstanden sein.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung - https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/bad-schussenried_artikel,-brand-zerstoert-werkstatt-im-kieswerk-sattenbeuren-_arid,11262101.html

 

 

Quelle: FFW Bad Schussenried

Dementer Mann trotz intensiver Suche weiter verschwunden - wie geht es jetzt weiter?

 

Am Montagvormittag flogen noch Polizeihubschrauber über Bad Buchau, um den 86-Jährigen Mann, der seit Freitag verschollen ist, doch noch zu orten. SZ-Redakteur Kai Schlichtermann hat mit Klaus Merz, stellvertretender Kreisbrandmeister und Koordinator der Suchaktion am Wochenende, über die Aktion gesprochen.

SZ: Herr Merz, woran lag es, dass der demente Mann aus Bad Buchau trotz intensiver, rund dreitägiger Suche in der Federseeregion und Biberach nicht gefunden wurde?

Klaus Merz: Obwohl wir eindeutige Hinweise aus Bad Buchau, Dürnau, Kanzach, dem Seelenwald und Biberach hatten, können selbst rund 1000 Mitarbeiter an drei Tagen der Rettungskräfte das riesige, Quadratkilometer große Gebiet nicht komplett durchsuchen. Die zahlreichen Waldwege, das Gestrüpp und das seichte Ufer am Gewässer.

Irgendwo gibt es immer einen Busch, den man nicht richtig geprüft hat.

Wir haben den besagten Bereich bei Tag und Nacht durchforstet, sogar mit Spürhunden.

Zugleich darf man nicht unterschätzen, das Demenzerkrankte mit Laufdrang eine unglaubliche Kondition an den Tag legen können.

Wie lange dauern solche Suchaktionen normalerweise?

Oft ist es so, dass Vermisste sich natürlich unter Umständen in der Nähe ihres Wohnorts aufhalten. Aber das ist nicht immer so. Bisherige Suchaktionen konnten wir in der Regel nach drei bis vier Stunden abschließen.

Was funktionierte in der Zusammenarbeit mit Polizei und anderen Hilfskräften bislang gut, was nicht?

Die Zusammenarbeit aller Hilfskräfte und der Polizei war ausgesprochen gut, es fand bei den Lagebesprechungen immer ein reger Austausch statt, sodass alle an der Suche beteiligten den gleichen Wissenstands hatten.

An der Kommunikation zwischen den Rettern – darunter auch sehr viele ehrenamtliche –, egal ob leitend oder unterstützend, hat es meiner Meinung nicht gelegen.

Als Koordinator der Suchaktion war ich eher überrascht, dass es überhaupt keine Meinungsverschiedenheiten gab.

Der 86-jährige Bad Buchauer wohnt im Pflegeheim Marienheim in Bad Buchau. Offenbar lief er einfach unbeobachtet aus dem Gebäude. Welche präventiven Maßnahmen müssten ergriffen werden, um solche aufwendigen Suchaktionen in Zukunft zu vermeiden?

Diejenigen, die nicht in geschlossenen Einrichtungen für Demenzerkrankte leben, haben grundsätzlich das Recht, sich weitgehend frei bewegen zu dürfen. Daher kann nie ausgeschlossen werden, dass jemand auch verschwinden könnte.

Dass wir besondere Kompetenz und Empathie brauchen, um solche Menschen in einer Notsituation zu retten, das steht außer Frage. Deshalb hat uns das Gemeinderatsmitglied und Pflegeexperte Michael Wissussek bei der Suchaktion als Demenzberater zur Seite gestanden.

Grundsätzlich können wir ältere Menschen nicht überwachen.

Das verbieten unsere Gesetze. Trotzdem müsste diskutiert werden, ob Demenzerkrankte einen Chip auf freiwilliger Basis – mit Einwilligung der Angehörigen – bei sich tragen sollten, damit Rettungskräfte diese Leute orten können.

Natürlich müssen dabei die Persönlichkeitsrechte und der Datenschutz berücksichtigt werden.

Die Polizei hat offenbar intensiven Kontakt zur Familie des Gesuchten. Die Feuerwehr auch? Wenn ja, wie hat die Familie dazu beigetragen, den Gesuchten aufzuspüren?

Wir hatten ebenfalls einen sehr intensiven Kontakt zu der Familie, wir informierten über unsere Maßnahmen und die Familie unterrichtete uns über den Gesuchten. Sie haben sehr konkrete Hinweise gegeben, die uns in der Regel helfen, Menschen schnell zu retten.

Gibt es Orte des Gesuchten, die er gerne aufsucht? Hat der Verschollene besondere Ereignisse in Bad Buchau erlebt? Gab es Konflikte oder Probleme in seinem Umfeld? Antworten helfen uns weiter. Aber in diesem Fall sind wir nicht weitergekommen.

Aus welchen Gründen fahndet die Polizei erst drei Tage nach dem Verschwinden des Mannes mit dem Foto des Gesuchten?

Die Feuerwehr in Bad Buchau hat frühzeitig bei der Familie ein Foto nachgefragt. Das nutzten wir bei der Suche in unseren Medien. Bei Facebook verzeichneten wir sogar etwa 20 000 Zugriffe. Die Bevölkerung hat offenbar daran Anteil genommen und die Augen offen gehalten.

Am Sonntag hat es Suchmaßnahmen in Biberach gegeben. Gab es konkrete Anhaltspunkte oder war die Suche auf gut Glück?

Es gab Hinweise auf einen möglichen Aufenthalt in Biberach. Sogar im Umfeld des Sohnes, der in einem Hospiz untergebracht ist. Unsere Suchhunde erschnüffelten eine Spur, aber die hat sich nicht konkretisiert.

Wie werden die Rettungskräfte weiter vorgehen?

Die Suchaktion der Rettungskräfte im Umkreis von Bad Buchau ist definitiv beendet.

Das ist üblich nach drei Tagen, zumal ein Mensch ohne Wasser und Nahrung nirgendwo mehr als vier Tage ausharren kann.

Gleichwohl werden die Ermittlungen weiterlaufen. Wenn uns die Polizei anfragt, werden wir sie dabei unterstützen. Dann müsste aber die Polizei auch Hundertschaften stellen.

 

 

Quelle. Schwäbische Zeitung Online - https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/bad-buchau_artikel,-dementer-mann-trotz-intensiver-suche-weiter-verschwunden-wie-geht-es-jetzt-weiter-_arid,11250871.html

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