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01.12.2020 - Einsatz Nr. 78: Gebäude Vollbrand in Bad Schussenried

Feuer zerstört Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses - 250.000 Euro Schaden

 

 

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte greift das Feuer auf den Dachstuhl über: Nach einem Brand in Bad Schussenried am Dienstag sind drei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt unbewohnbar. Kurz nach 6 Uhr brach das Feuer nach ersten Erkenntnissen der Polizei in einer Dachgeschosswohnung aus. Um 6.17 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Unklar ist bislang, wie es genau zu dem Brand gekommen ist.

Verkohlte Dachstuhl-Balken, die Fassade an einzelnen Stellen mit Ruß bedeckt und drei komplett ausgebrannte Wohnung im oberen Bereich – das ist die Bilanz eines Feuers in einem Mehrfamilienhaus in Bad Schussenried.

„Insgesamt gibt es in dem Gebäude neun Wohneinheiten“, sagt der Einsatzleiter der Schussenrieder Feuerwehr, Daniel Weber, auf Anfrage von Schwäbische.de. Der anfängliche Zimmer- beziehungsweise Balkonbrand habe sich zu einem Vollbrand entwickelt und aufs gesamte Dachgeschoss übergegriffen.

Brandermittler suchen nach der Ursache

Die zentrale Frage, wie der Brand überhaupt entstanden ist, ist noch offen. Brandermittler müssen sich erst noch die im Objekt gesammelten Spuren auswerten, die Aufschluss über die Brandursache geben können, erläutert ein Polizeisprecher.

Fest stehe bislang, dass das Feuer in einer Dachgeschosswohnung ausgebrochen ist, heißt es weiter. Ein 23-jähriger Bewohner zog sich bei einem Löschversuch leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. 

Das Feuer ist im Dachgeschoss ausgebrochen. (Foto: Klaus Weiss)

In dem Mehrfamilienhaus lebten noch weitere Menschen. Alle haben sich nach Angaben der Polizei rechtzeitig und unverletzt in Sicherheit gebracht. Das Feuer zerstörte drei Wohnungen im Dachgeschoß und den Dachstuhl nahezu komplett. Den Schaden bezifferte die Polizei nach einer ersten Schätzung auf rund 250.000 Euro

Bürgermeister Achim Deinet sei über die Geschehnisse informiert worden, sodass sich die Stadtverwaltung um eine Unterkunft für die Betroffenen kümmern konnte, erläutert der Sprecher. Die Betroffenen seien vorläufig in einem Hotel untergekommen, konkretisiert Weber.

Die Bekämpfung des Brandes gestaltete sich für die Feuerwehrleute als schwierig. Das Haus sei nur von einer Seite her begehbar gewesen, erläutert Weber. Auch der Schneefall machte den Einsatz nicht leichter – im Gegenteil. Die Kameraden hätten wegen der Schneeglätte bei der Anfahrt besonders vorsichtig sein müssen, so der Einsatzleiter. Was bei diesem Wetter passieren kann, hatten nämlich einige schon zuvor hautnah mitbekommen.

Paralleler Einsatz wegen Glatteis

So ist am sogenannten Staigstock zwischen Steinhausen und Kleinwinaden ein Fahrzeug in die Kreuzung gerutscht, was zu einer Kollision mit einem anderen Auto geführt hat, wie Weber den in Teilen parallellaufenden Einsatz beschreibt. Eine Person sei bei dem Unfall leicht verletzt worden. Insgesamt registrierte das Polizeipräsidium Ulm im Landkreis Biberach 34 Unfälle mit vier Verletzten in Folge des Wintereinbruchs.

Die Löscharbeiten in Bad Schussenried zogen sich bis in den Nachmittag hinein. Erst nachdem die Ermittler die Spuren gesichert haben, dürfe man die Glutnester im oberen Bereich komplett ablöschen, erläutert Daniel Weber den Hintergrund. Gegen 15.30 Uhr sollte der Einsatz zu Ende gehen. 

Insgesamt 99 Einsatzkräfte waren zeitweise vor Ort. Neben der Feuerwehr Bad Schussenried mit Ortsteilwehren waren Kameraden aus Bad Buchau und Biberach mit weiteren Fahrzeugen da. Auch vor Ort war das Deutsche Rote Kreuz, darunter Rettungsdienst und Notarzt, sowie die Polizei.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Andreas Bochtler und Bürgermeister Achim Deinet machten sich ebenfalls ein Bild von der Lage. Die Riedlinger DRK-Drohnenstaffel fertigte Luftaufnahmen für die Polizei an, um die Ausmaße des Brandes besser einschätzen zu können.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung: https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/bad-schussenried_artikel,-feuer-zerstoert-dachgeschoss-eines-mehrfamilienhauses-250-000-euro-schaden-_arid,11300619.html

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