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26.12.2020 | B4 Gebäude Entstehungsbrand Winterstetten

Einsatz-Nr.: 83/2020

26.12.2020 00:11 Uhr 

 

B4 - Brand Stufe 4 / Entstehungsbrand in Winterstetten - Stadelhof

Fahrzeuge: 1/10 KdoW - 1/11 ELW1 - 1/46 HLF20 - 1/33 DLK - 1/45 LF16/TS - 1/44 LF16/16 - 1/74 GW-L - 1/42 Feuerwehr Ingoldingen - 2/42 Feuerwehr Winterstettendorf - 4/42 Feuerwehr Muttensweiler - Drehleiter Feuerwehr Bad Buchau - AB Atemschutz Feuerwehr Biberach - SEG Bad Schussenried - DRK und Polizei.

 

Großer Sachschaden bei Wohnhausbrand in Winterstettendorf

Rund eine Million Euro Sachschaden sind nach Polizeiangaben bei einem Wohnhausbrand auf dem Stadelhof bei Winterstettendorf (Gemeinde Ingoldingen) am Samstagmorgen gegen 0.10 Uhr entstanden. Zeugen hatten das Feuer entdeckt, als aus dem Dach des Wohnhauses Flammen schlugen. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. Die Brandursache ist bislang unklar. Mehr 80 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen, die den gesamten Dachstuhl vernichteten.

Kurz nach Mitternacht am Samstag wurden die Feuerwehren aus Ingoldingen, Winterstettendorf, Muttensweiler und die Stützpunktwehren aus Bad Schussenried und Bad Buchau alarmiert.Später kam dann noch der Gerätewagen Atemschutz aus Biberach dazu. Beim Eintreffen der Wehren stand der gesamte obere Dachstuhl bereits im Vollbrand.

Schwierige Wasserversorgung

Da die Wasserversorgung beim Stadelhof zu wenig Löschwasser hergab, musste zunächst mit Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet werden, bis eine direkte Wasserentnahme aus der rund 400 Meter entfernten Riß möglich war. Aus dem Schlauchwagen der Bad Buchauer Wehr, der 2000 Meter B-Schläuche an Bord hat, wurde zur Sicherung der weiteren Wasserversorgung drei B-Leitungen bis zur Riß und dem etwa einen Kilometer entfernten Winterstettendorf gelegt.

Aus den Körben der beiden Drehleitern aus Bad Schussenried und Bad Buchau wurde der Brand von zwei Seiten aus bekämpft. Weitere Löschtrupps unterstützten vom Boden aus die Löscharbeiten. Nachdem das Feuer weitgehend unter Kontrolle war, bargen Feuerwehrmänner Kleidung und Haushaltsgeräte aus den Wohnungen und brachten diese in eine Garage. 14 Feuerwehrfahrzeuge waren aufgeboten, dazu vorsichtshalber der Rettungsdienst und die DRK-Einsatzgruppe nebst Polizei, die jetzt die Brandursache ermitteln muss.

Bagger trägt Dachstuhl ab

Da die Isolierung im ausgebauten Dachgeschoss immer wieder aufflammte wurde noch am frühen Morgen ein Bagger an den Brandplatz beordert um den restlichen Dachstuhl abzutragen, damit die Trümmer besser abgelöscht werden konnten. Erste Schätzungen von Polizei und des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Klaus Merz zufolge, dürfte sich der Schaden auf rund eine Million Euro summieren. Erst vor etwa zwei Jahren brannte der Dachstuhl des Wohnhauses nach einem Blitzeinschlag aus. Laut Polizei wurde das Zweifamilien-Wohnhaus komplett zerstört und muss abgerissen werden.

Quelle: Schwäbische Zeitung - https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/ingoldingen_artikel,-grosser-sachschaden-bei-wohnhausbrand-in-winterstettendorf-_arid,11310201.html

 

Fotos: Feuerwehr Bad Schussenried

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